Carl Otto Fey, Vita

(geboren 1894 in Düsseldorf; gestorben 1971 in Altenkirchen)

War Maler und Zeichner der Düsseldorfer Schule. Er signierte seine Bilder mit C.O. FEY und wurde als Jagd- und Tiermaler bekannt.

Nach dem Besuch des Gymnasiums lernte er bei Alfons Peerboom (1882 – 1958) das Malen. 1918 zog er in die Niederlande und von dort nach Frankreich, beide Länder waren bevorzugte Malorte deutscher Impressionisten. 1940 kehrte er kriegsbedingt nach Düsseldorf zurück. Nach dem Verlust seines Hauses ließ er sich 1943 in Altenkirchen (Ww.) nieder.

Nach 1945 wandte sich Carl Otto Fey Jagdmotiven zu und wurde in diesem Genre weltweit bekannt. Studienreisen unternahm er nach Frankreich und Italien, Österreich, Ungarn, Jugoslawien, Holland, Belgien, England und in die Schweiz, Fey hatte Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Bielefeld, Dresden, Düsseldorf, München, Hannover, Krakau, Koblenz, Luxemburg, Prag und Wien.
Werke von C. O. Fey befinden sich in in- und ausländischen Museen.

Spätestens mit seiner Niederlassung in Altenkirchen wandte sich Fey den Jagdmotiven zu. Inspirationen lieferte der Westerwald, aber auch andere Mittelgebirge Deutschlands. Das Wild und sein Lebensraum im Wald und auf Lichtungen wurde zu seinem Hauptmotive. Das unmittelbare Naturerleben, die Freiluftmalerei und der pastose Farbauftrag zeigen Parallelen zum Impressionismus und zur Tiermalerei.
In seiner Wahlheimat, insbesondere im Kreis Altenkirchen, werden auch heute noch seine regionalen Landschaftsgemälde geschätzt.
Darüber hinaus waren seine Werke in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Zeichen von Natur- und Heimatverbundenheit in den Vorstandsetagen namhafter Firmen zahlreich vertreten.
Das Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erwarb 1954 ein erstes Gemälde von C. O. Fey.

Im Frühwerk sind auch Arbeiten mit Marinedarstellungen, Landschaften und Porträts entstanden. Fey experimentierte auch mit der Darstellung von Aquarien.

Auszeichnungen:

1954 Kunstausstellung Internationale Jagdausstellung Düsseldorf:
– Ehrenpreis des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen,
– Kulturpreis des deutschen Jagdschutzverbandes,
1963 Große Deutsche Jagdausstellung München:
– Silberne Medaille.

Quellen: Wikipedia, eigene Angaben von C. O. Fey auf einem rückseitigen Aufkleber eines Gemäldes

Zum Bestand der Stiftung gehört seit kurzer Zeit ein Gemälde von C. O. Fey (signiert), das er bezeichnet: „Im Garten der Freusburg“. Er bestätigt mit Unterschrift, dass es sich um eine Originalarbeit handelt.
Das Gemälde ist in Öl auf Malplatte ausgeführt, Höhe 50,0 cm, Breite 40,0 cm. Es befindet sich stilgerecht in einem zum Motiv passenden Rahmen.

Wer Arbeiten von C. O. Fey in geschätzter und fachgerechter Obhut wissen möchte, kann sie gerne der Stiftung Kultur im Kreis AK zur Verfügung stellen.

C. O. Fey: Im Garten der Freusburg

C. O. Fey: Im Garten der Freusburg