Immobilie

Das Haus der Stiftung Kultur im Kreis AK in der Schulstraße 25, in 57520 Schutzbach

Über den Erwerb einer Immobilie für die Stiftung Kultur im Kreis AK berichtet der AK-Kurier in seiner Ausgabe vom 05.02.2011. Der Artikel ist auf ihrer Homepage nachzulesen.

Ihr Erwerb verzögerte sich nach der zitierten Berichterstattung in den Medien auf Grund fehlender Zugangsmöglichkeiten zum Gebäude.

Beide Eingänge lagen – bei näherer Betrachtung der Katasterunterlagen (nicht der Eintragungen sondern der Akten!) auf fremden Grundstücken.

Mit hohem persönlichem Zeitaufwand und sehr viel Energie der Mitarbeiter in den Gremien der Stiftung, insbesondere des Vorstands, gelang es in langwierigen Verhandlungen in Verbindung mit der Klärung einer komplexen juristischen Sachlage, die die Eigentumsverhältnisse an den für den jeweiligen Zugang erforderlichen Nachbarparzellen betraf, den Erwerb dieser Parzellen zu erreichen. Dabei wurde den Bürgern von Schutzbach ein grundbuchrechtlich abgesichertes Geh- und Fahrrecht auf dem Weg zum alten Schutzbacher Friedhof eingeräumt.

Seit Ende Dezember 2012 ist die Stiftung nun umfassender Eigentümer eines einheitlichen Grundstücks mit der Anschrift Schulstraße 25, das vorher unter drei verschiedenen Adressen geführt wurde.

Damit fiel auch der Startschuss für die Aktivitäten der Stiftung und ihres Fördervereins.
Die Stiftung identifiziert sich mit dem kulturellen Hintergrund der Immobilie und ihrer Geschichte, die über fast 50 Jahre von ihrer Vorbesitzerin, der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland mit Sitz in Radevormwald und insbesondere von deren Mitgliedern in Schutzbach geprägt ist.

Die Veränderungen in der Nutzung erklärt der folgende Text und die drei markanten Fotos von Gerhard Junglas, die er im Juli 2015 aufgenommen hat.

„Die Stiftung Kultur im Kreis AK sammelt und bewahrt neben weiteren kulturellen Zeugnissen auch Werke bildender Künstler, die einen Bezug zum geografischen Raum Westerwald und seinen Grenzbereichen aufweisen. Die Werke werden nicht nur vor Verlust bewahrt, sondern bei Bedarf restauriert und auf verschiedene Weise, z.B. durch Veröffentlichungen oder Ausstellungen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit schafft die Stiftung ein kulturelles Gedächtnis der Region. Die Mitarbeit in der Stiftung und die Umsetzung der entsprechenden Projekte erfolgt grundsätzlich ehrenamtlich.
Gesammelt werden originale Kunstwerke (Malerei, Grafik, Druckgrafik und Dreidimensionales) als Teil- oder Gesamtnachlässe von derzeit acht Künstlern, die für die Region bedeutend sind. Auch die schriftlichen Nachlässe in Form von Korrespondenzen, Skizzen, Künstlerbüchern, Presseartikeln, Plakaten oder anderen Informationsmaterialien werden aufbewahrt. Dafür steht der Stiftung ein Depot mit einer Fläche von 210 qm zur Verfügung.
Die Stiftung befindet sich derzeit noch im Aufbau. Nach dem Erwerb einer geeigneten Immobilie muss diese renoviert und für ihren Zweck eingerichtet werden. Da sich die Stiftung zu 100% aus Spendengeldern finanziert, wird sich dieses Unterfangen noch in die Länge ziehen. Eine größere Spendenbereitschaft wäre hilfreich. Bisher wurden die alten Türen durch neue massive, einbruchhemmende Türen ersetzt. Alle Fenster zu ebener Erde wurden mit Stahlgittern geschützt, die Gitter für die oberen Fenster sind vorhanden und werden alsbald montiert. Regale, Schränke und Aufbewahrungsmaterial zur archivgerechten Lagerung wurden angeschafft.“

Über die äußere und innere Entwicklung der Immobilie werden wir an dieser Stelle aktuell informieren.