Neu im Bestand der Stiftung: Maria Homscheid und Prof. Dr. Gustav Bischof

Die Bibliothek der Stiftung konnte durch zwei Bücher erweitert werden:

Aus dem Bereich Literatur eine Erstausgabe des Gedichtbändchens „Lichter durchs Jahr“ der aus Herdorf stammenden Autorin Maria Homscheid, die vor allem durch Schilderungen der Arbeitswelt in Bergbau und Hüttenwesen bekannt wurde und im Bereich der Arbeitsliteratur in einem Atemzug mit Annette von Droste-Hülshoff genannt wird.

Aus dem Bereich Wirtschaftskultur ein Werk von Prof. Dr. Gustav Bischof über Mineralquellen allgemein und Mineralwasser aus unserer Region.

Kultur Bischof-Homscheid

Carl Otto Fey, Vita

(geboren 1894 in Düsseldorf; gestorben 1971 in Altenkirchen)

War Maler und Zeichner der Düsseldorfer Schule. Er signierte seine Bilder mit C.O. FEY und wurde als Jagd- und Tiermaler bekannt.

Nach dem Besuch des Gymnasiums lernte er bei Alfons Peerboom (1882 – 1958) das Malen. 1918 zog er in die Niederlande und von dort nach Frankreich, beide Länder waren bevorzugte Malorte deutscher Impressionisten. 1940 kehrte er kriegsbedingt nach Düsseldorf zurück. Nach dem Verlust seines Hauses ließ er sich 1943 in Altenkirchen (Ww.) nieder.

Nach 1945 wandte sich Carl Otto Fey Jagdmotiven zu und wurde in diesem Genre weltweit bekannt. Studienreisen unternahm er nach Frankreich und Italien, Österreich, Ungarn, Jugoslawien, Holland, Belgien, England und in die Schweiz, Fey hatte Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Bielefeld, Dresden, Düsseldorf, München, Hannover, Krakau, Koblenz, Luxemburg, Prag und Wien.
Werke von C. O. Fey befinden sich in in- und ausländischen Museen.

Spätestens mit seiner Niederlassung in Altenkirchen wandte sich Fey den Jagdmotiven zu. Inspirationen lieferte der Westerwald, aber auch andere Mittelgebirge Deutschlands. Das Wild und sein Lebensraum im Wald und auf Lichtungen wurde zu seinem Hauptmotive. Das unmittelbare Naturerleben, die Freiluftmalerei und der pastose Farbauftrag zeigen Parallelen zum Impressionismus und zur Tiermalerei.
In seiner Wahlheimat, insbesondere im Kreis Altenkirchen, werden auch heute noch seine regionalen Landschaftsgemälde geschätzt.
Darüber hinaus waren seine Werke in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Zeichen von Natur- und Heimatverbundenheit in den Vorstandsetagen namhafter Firmen zahlreich vertreten.
Das Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen erwarb 1954 ein erstes Gemälde von C. O. Fey.

Im Frühwerk sind auch Arbeiten mit Marinedarstellungen, Landschaften und Porträts entstanden. Fey experimentierte auch mit der Darstellung von Aquarien.

Auszeichnungen:

1954 Kunstausstellung Internationale Jagdausstellung Düsseldorf:
– Ehrenpreis des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalen,
– Kulturpreis des deutschen Jagdschutzverbandes,
1963 Große Deutsche Jagdausstellung München:
– Silberne Medaille.

Quellen: Wikipedia, eigene Angaben von C. O. Fey auf einem rückseitigen Aufkleber eines Gemäldes

Zum Bestand der Stiftung gehört seit kurzer Zeit ein Gemälde von C. O. Fey (signiert), das er bezeichnet: „Im Garten der Freusburg“. Er bestätigt mit Unterschrift, dass es sich um eine Originalarbeit handelt.
Das Gemälde ist in Öl auf Malplatte ausgeführt, Höhe 50,0 cm, Breite 40,0 cm. Es befindet sich stilgerecht in einem zum Motiv passenden Rahmen.

Wer Arbeiten von C. O. Fey in geschätzter und fachgerechter Obhut wissen möchte, kann sie gerne der Stiftung Kultur im Kreis AK zur Verfügung stellen.

C. O. Fey: Im Garten der Freusburg

C. O. Fey: Im Garten der Freusburg

60. Geburtstag unseres Stifters Friedrich Freiherr von Hövel am 14. Juni 2015

Am 14. Juni 2015 feierte Friedrich Freiherr von Hövel in Junkernthal seinen 60. Geburtstag. Dazu gratulierten ihm – auch im Namen von Stiftung und Förderverein – Gerhard Junglas, Arnold Morkramer und Klaus H. Reifenrath.

In seiner Einladung zur Geburtstagsfeier bat Friedrich Freiherr von Hövel die Gäste um Spenden zu Gunsten des Fördervereins. Sie wendeten ihm fast € 6.000,00 zu! Ein Ergebnis, das sowohl das Geburtstagskind als auch den Förderverein mit Freude und Dank erfüllte.

Die Stimmung im Förderverein drückt eine Grafik des Herdorfer Künstlers Gerhard Junglas beziehungsreich aus, die Klaus H. Reifenrath  Friedrich Freiherr von Hövel überreichte. Sie trägt den Titel: „Der Freudentanz“!

Das Foto zeigt Friedrich Freiherr von Hövel mit seinem Hund „Troll“ und Klaus H. Reifenrath mit der Grafik „Der Freudentanz“ von Gerhard Junglas.

Das Foto zeigt Friedrich Freiherr von Hövel mit seinem Hund „Troll“ und Klaus H. Reifenrath mit der Grafik „Der Freudentanz“ von Gerhard Junglas.